Warum der russische Premierminister Bitcoin- und Krypto-Benutzer „schützen“ will

Russland hat eine immer wiederkehrende Beziehung zu Kryptowährungen, mit sich ständig ändernden Vorschriften und offiziellen Wahrnehmungen, die zwischen Perioden von Ja-Krypto und Nein-Krypto schwanken.

Aber eine kürzlich gehaltene Rede des russischen Premierministers Michail Mischustin hat ein wenig Licht auf das Warum hinter der wackeligen Politik geworfen.

Schützen Sie Bitcoin-Anwender

Laut einer Niederschrift sagte der Beamte, dass Bitcoin- und Krypto-Benutzer von der russischen Regierung geschützt werden müssen, unabhängig davon, ob die Krypto-Währungen selbst tatsächlich reguliert sind oder nicht. Damit solle vor allem sichergestellt werden, dass sich das „neue Werkzeug“ in eine „zivilisierte Richtung“ bewege, erklärte er.

Mishustin sagte, dass das Interesse an Kryptowährungen und digitalen Währungen weltweit wachse, aber es erfordere strenge Richtlinien, um zu verhindern, dass Betrügereien, Betrug und andere böswillige Akteure Vorrang vor der üblichen, legitimen Nutzung von Kryptokanälen hätten.

Er fügte hinzu, dass Schutzvorschriften auch die „Rechte und Interessen“ der russischen Bürger schützen und verhindern würden, dass „Schattenspiele“ entstehen und funktionieren.

Die Befürchtungen sind nicht übertrieben. Allein in diesem Jahr gingen im Krypto-Sektor bereits Hunderte von Millionen Dollar durch Hacker, Betrügereien oder regelrechte Betrügereien verloren, was zu den Rekordvorräten von 4 Milliarden Dollar an Verstecken hinzukommt, die Hacker im letzten Jahr erreicht haben. Experten gehen davon aus, dass solche Aktivitäten nur noch weiter wachsen werden, proportional zum Wachstum des Kryptomarktes.

Änderung der russischen Steuergesetze zur Anpassung an Kryptographie

Mishustin sagte, die Bürger würden bald eine Reform des russischen Steuergesetzbuches durchführen, und zwar im Hinblick auf Änderungen bei der Anerkennung von Kryptowährungen (als Eigentum) im Land. Dies wiederum würde es Krypto-Benutzern und -Besitzern ermöglichen, jede illegale Aktivität vor Gericht zu bringen und an einem fairen Prozess teilzunehmen.

Solche Änderungen wurden bereits in den Änderungen des Finanzministeriums des Landes aus dem letzten Jahr vorgeschlagen. Dazu gehören u.a. die Pflicht zur Meldung des eigenen Kryptogeldbestands und rechtliche Schritte gegen diejenigen, die dies nicht tun.

Die Änderungen wären ein willkommenes Zeichen für Russlands lokalen Krypto-Markt, auf dem es derzeit (trotz großen Interesses) keine Gesetze bezüglich der Anlageklasse gibt. Trotzdem hat sich Bitcoin mehrfach mit Russland verbunden gesehen.

Die vielleicht berühmteste war die der US-Regierung, die 2018 behauptete, russische Offiziere hätten Bitcoin zur Finanzierung illegaler Aktivitäten und zur Manipulation von Wahlen im Land benutzt. Dann kam ein (fragwürdiger) Bericht, dass Russland plane, Bitcoin im Wert von 10 Milliarden Dollar zu kaufen, um „den US-Dollar in den Müll zu werfen“.

Aber seitdem wurde nichts mehr gehört.